Meine Eltern und meine Schwester in Uganda- Ankommen

Nach einem Ankommen-/Ruhetag für meine Eltern und meine Schwester, fuhr ich von Ntinda aus mit dem Matatu in die Innenstadt von Kampala und fragte mich zum Tourist Hotel durch.

Als ich dann die Treppe hochging und meiner Mutter, meiner Schwester und meinem Vater in die Arme viel, war das zuerst einmal sehr unwirklich, da wir uns  4 Monate nicht gesehen hatten. Auf der anderen Seite war ich aber auch sehr glücklich sie endlich bei mir zu haben. Von dem Hotel aus ging es dann mit einem „Special Hire“ (normales Taxi in dem „privat“ sitzen kann) zum Buspark, auf dem die Busse nach Mbarara losgehen. Natürlich fielen wir vier Muzungus mit unserem vielen Gepäck enorm auf. Als der Bus dann ankam und unser Gepäck und wir endlich im Bus verstaut waren, waren wir alle sehr erleichtert. Mein Vater knipste dann munter mit seiner Kamera Bilder vom ugandischen Treiben und uns im Bus. Dann ging es los Richtung Mbarara. Meine Eltern und meine Schwester, waren genauso wie ich, als ich das erste Mal aus Kampala rauskam, fasziniert von der ugandischen Landschaft und dem „Dorftreiben“ auf dem Land. Nach 4 einhalb Stunden Fahrt kamen wir dann in meiner „Heimatstadt“ Mbarara an.

Die nächste Herausforderung stand bevor: Mit dem Gepäck erst zu meiner Wohnung und dann zum Hotel kommen. Außer Atem schafften wir es, erst einen Teil der Gepäckstücke in meine Wohnung zu bugsieren (à Sachen aus der Heimat von der Stehlampe bis hin zur Packung Gummibärchen), und dann den Rest ins Hotel zu bringen.

Die nächste Woche hieß es dann erst mal ankommen und meine Wohnung „weihnachtsfertig“ zu machen. Meine Eltern und meine Schwester lernten in dieser Woche auch Stück für Stück Mbarara kennen. Dann stand auch schon Weihnachten vor der Tür. Alles in allem war unser Weihnachtsfest dann sehr deutsch. Wir feierten wie auch zu Hause am 24. Dezember abends an unserem kleinen Tannenbaum. Die einzige Ausnahme war, dass wir nicht am 24. abends, sondern am 25. Morgens in den Gottesdienst gingen. In der Kirche angekommen, waren wir dann als einzige Muzungus in einem Gottesdienst auf Runyankore, was aber im Nachhinein sehr interessant war.

Im ugandischen Gottesdienst sitzt man nicht wie in Deutschland wie festgeklebt an seinem Stuhl: Man steht, klatscht, tanzt, singt. So viel Leben wünsche ich mir auch bei uns zu Hause in den Gottesdiensten.

 

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