1 Monat in Kampala – Runyankore-Gastfamilie-Lachen-Freude-Boda-Regen-Sonne

Eindrücke aus meinem Monat in Kampala in Bildern:

DSCF6426
Meine Gastgeschwister ( Loreine und Jerry)
DSCF6459
Im Garten meiner Gastfamilie
DSCF6494
Mit Verena und Simon in Kampala
DSCF6594
Sonnenaufgang um 7 Uhr morgens
DSCF6566
Sonnenuntergang um 7 Uhr abends
DSCF6638
Mit meiner Runyankore Lehrerin in der Sprahschule
DSCF6646
Das Gebäude in dem ich jeden Tag Sprachunterricht hatte
DSCF6649
Unser „Chapati Mann“ bei dem wir jeden Morgen Rolex gegessen haben.
DSCF6685
Bodafahrt (–> Motorradtaxi)
DSCF6742
Vor dem Fußballspiel Uganda gegen Guinea
DSCF6744
Anstehen vor dem Mandela Stadium in Kampala
DSCF6750
Lasset das Spiel beginnen:D
DSCF6790
Stromausfall im Stadion–> ein Meer aus Lichtern

DSCF6447 DSCF6512 DSCF6620 DSCF6612 DSCF6630 DSCF6641 DSCF6639 DSCF6728 DSCF6755

Und jetzt noch einmal in Worten:

Nach dieser relativ schwierigen Woche in Mbarara, machten Ricarda und ich uns dann wieder auf den Weg Richtung Kampala. Dort trafen wir dann die anderen Freiwilligen wieder. In den nächsten vier Wochen lebte jeder von uns in einer Gastfamilie und wir lernten in einer Sprachschule die Stammessprache, die in unserem jeweiligen Gebiet gesprochen wird. Ricarda und ich lernten die Sprache „Runyankore“ .Es war zu Beginn sehr schwierig die Vokabeln zu lernen, weil man sie von keiner anderen Sprache ableiten konnte. Jeden Morgen fuhr ich mit meinem „Gastdaddy“ in die Stadt. Ich war dann immer schon eine Stunde vor Beginn des Unterrichts in der Sprachschule und frühstückte dann erstmal ausgiebig bevor die anderen Freiwilligen so langsam eintrudelten. Der Unterricht an sich war interessant, doch lernten Ricarda und ich meistens nur ganze Dialoge auswendig. Das glich dann immer eher einem Auswendiggelerne von Lauten und Buchstaben als das wir ein wirkliches Verständnis für die Sprache erlangten. Mittagessen gab es dann immer in der Sprachschule und um 16 Uhr hieß es meistens nicht nach Hause fahren sondern warten bis der regen aufgehört hat( der setzte komischerweise immer dann ein wenn wir eigentlich nach Hause hätten fahren können 😀 ).

Dieser Monat in Kampala war sehr schön. Ich fühlte mich auch sehr wohl in meiner Gastfamilie. Die ganze Familie nahm mich wirklich in ihren Kreis auf, ich verstand mich auch sehr gut mit meinen Gastgeschwistern. Die kleine Loreen (2 Jahre alt) gewöhnte sich in den 4 Wochen so sehr an mich, dass sie immer zum mir kam, wenn sie gefüttert werden wollte. Jeremias (8 Jahre alt), diskutierte mit mir über verschiedene Superheldenkräfte und mit dem ältesten Sohn James (20 Jahre alt), konnte ich stundenlang über alle möglichen Themen reden. Außerdem war es sehr interessant für einen Monat in ein ugandisches Familienleben einzutauchen. Ständig war irgendetwas los in dem Haus, jeden zweiten Tag kamen Verwandte zu Besuch. Nach der Vorstellung von gefühlten 30 verschiedenen Onkels und Tanten, kam ich dann doch oft mit den Namen durcheinander. Hier in Uganda besteht eine Familie aus sehr vielen Mitgliedern. Das liegt zum einen daran, dass eine ugandische Frau eindeutig mehr Kinder bekommt als eine deutsche Frau (da war meine Familie noch sehr klein mit vier Kindern), zum anderen zählen auch die am weit entferntesten Verwandten zur Familie. Ich wurde schon von Beginn an als neue Tochter und Schwester vorgestellt und kannte meine Gasteltern nur unter den Namen „Mummy“ und „Daddy“.

Auch war es sehr schön mit den anderen Freiwilligen diesen Monat zu erleben. Ich konnte dann endlich in Uganda so richtig ankommen und realisierte dass ich nun ein Jahr hier leben würde. Wir erlebten so viel in diesem Monat. Ein Highlight war für mich der Besuch des Fußballspiels Uganda gegen Guinea im Mandela-Stadion in Kampala. Ich war davor noch nie in einem Stadion gewesen und war überwältigt von der Stimmung dort, vor allem als Uganda dann auch noch 2:0 gegen den Gegner gewann und kurz vor Schluss im ganzen Stadion der Strom ausfiel. Jeder holte dann sein Handy raus und machte Fotos. Das ganze Stadion verwandelte sich in ein Meer aus Lichtern.

Ein weiteres Highlight waren die Wochenendeabende mit den anderen Freiwilligen. Wir erkundeten das Nachtleben in Kampala und ich erlernte so langsam das richtige „Ugandische Tanzen“ ( dazu mehr in einem anderen Beitrag).

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s